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<pre>Wie groß die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen ist, kann insbesondere die komplett konträre Torquote verdeutlichen: Trafen die Wölfe vor den eigenen Fans im Schnitt alle 38 Minuten ins Tor, durfte jenseits der Heimat gerade einmal alle 180 Minuten gejubelt werden.  <p> Mit einem glatten 4:1-Erfolg in Leipzig haben die Leverkusener am Montagabend in beeindruckender Manier die Champions-League-Startplätze geentert. Mit der Frankfurter Eintracht kann die Werkself am Sonnabend gleich auch noch den nächsten Mitbewerber um die Königsklasse deklassieren.  <p>  Doch die Sicherheit war zu trügerisch — und so folgten ein 0:2 und eine Lehrstunde in Sachen Kompaktheit, Umschaltspiel und Zweikampfverhalten. Von „einer gewissen Selbstsicherheit, die der Mannschaft nicht gut getan hat“, sprach Stuttgart-Trainer Jürgen Kramny nach dem Spiel. <p> Mit diesem 2:0 kletterten die Schalker in der Tabelle auf Rang für Schalke-Coach Domenico Tedesco hat der aktuelle Zwischenstand aber keine große Bedeutung: „Die Tabelle ist wirklich nicht wichtig nach zwölf Spieltagen.“ <p>  Wir Wettfreunde sind uns sicher, dass die Dortmunder topmotiviert mit einem Heimsieg in die Saison starten wollen — und dementsprechend werden sie auch auftreten.  </pre>


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<pre>Trotz der respektablen Achtungserfolge haben die ersten 180 Minuten in der Bundesliga nach dem Dafürhalten der Wettfreunde somit bereits anklingen lassen, dass die Darmstädter mit großer Wahrscheinlichkeit das Schicksal des vorjährigen Außenseiters aus Paderborn teilen werden: Schließlich macht sich für das Dagegenhalten der Lilien angesichts der limitierten spielerischen Möglichkeiten derart viel Kraftaufwand erforderlich, dass es nur als eine Frage der Zeit erscheint, ab wann die Hessen ein ganz böser negativer Lauf ereilt.  <p> Im 11Bundesligaduell mit dem BVB will Bremen endlich mal wieder einen Heimsieg. Aktuell ist Werder seit acht BL-Heimspielen gegen die Borussia ohne Sieg. Die letzten vier Heimduelle haben die Grün-Weißen allesamt verloren. Dabei hat der SVW zu Hause niemanden so oft bezwungen wie die Dortmunder (31 Mal).  <p>  Von den vergangenen acht Heimspielen beendete der FCA bloß ein einziges siegreich. Bei drei der letzten vier Partien in der WKK Arena ging Augsburg zudem gänzlich leer aus, wenngleich die Niederlagen stets knapp ausgefallen waren. <p> Bayer 04 Leverkusen scheint langsam in Fahrt zu kommen. Die „Englische Bundesliga-Woche“ hat zwar mit einer Pleite zuhause gegen die Frankfurter Eintracht begonnen, doch die Elf von Roger Schmidt hat sich gesteigert. Der Nullnummer gegen Augsburg folgte am Samstag endlich ein Sieg. <p>  Die zahlreichen personellen Alternativen könnten durchaus dazu führen, dass der vorherige negative Lauf an Gewicht verliert: Weil letztlich aber auf beiden Seiten die schlechten Vorzeichen und alarmierenden Signale überwiegen, machen wir uns im ersten Sonntagsspiel auf eine auf niedrigem Niveau angesiedelte Punkteteilung gefasst.  </pre> 


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<pre> Doch nun wartet die wohl schwerste Aufgabe in dieser noch jungen Saison — auswärts bei Tabellenführer Borussia Dortmund, der derzeit alles in Grund und Boden schießtâ€¦  <p> Mit Stuttgart kommt ein Team in die Mewa Arena, das seine letzten vier Pflichtspiele in der Fremde alle für sich entschieden hat. Zuletzt sammelte der VfB unter der Woche wichtige Punkte beim 3:1-Auswärtserfolg in Bratislava in der Champions League. In der Bundesliga holten die Schwaben seit Beginn des elften Spieltags 19 Zähler (6S, 1U, 1N). Dieser Wert wird nur von Leverkusen getoppt.  <p>  Neben dem 3:1 am Spieltag dieser Saison gab es zum Ende der vergangenen Spielzeit auch noch ein 4:1 gegen Eintracht Frankfurt (3Spieltag), ein 5:1 gegen Gladbach (30. Spieltag) und ein 6:0 gegen Borussia Dortmund (28. Spieltag) <p>  Eine solche Annahme hatte sich allerdings bereits beim Hamburger Remis im Nord-Derby als fehleranfällig herausgestellt: Entsprechend könnte sich nun am Sonntag abermals zeigen, dass auch ein Abstiegsgipfel seinen ebenso eigenen wie unvorhersehbaren Gesetzmäßigkeiten folgt. <p>  Hatten sich die Hessen bei der unglücklichen 0:1-Niederlage im Hinspiel noch bemerkenswert teuer verkauft, dürfte an einen glimpflichen Verlauf des Rückspiels nicht zu denken sein — stattdessen lässt eine heftige Klatsche auch die letzte theoretische Chance auf den Klassenerhalt zerbröseln.  </pre>


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<pre> Einmal sind die BVB-Artisten mit dieser riskanten Spielweise schon abgestürzt: In der Champions League beim 1:3 bei Tottenham.  <p> Seinen Fehler hatte der österreichische Nationalspieler zwar schnell wieder gutgemacht, doch freuen konnte er sich darüber nicht wirklich: „Ich wusste nicht, wie ich reagieren soll. Eigentlich ist es ja mein Job, Tore zu verhindern.“   <p> Von ihren letzten 16 Bundesliga-Auswärtsspielen haben die Gladbacher nur eines gewinnen können – jenes am letzten Spieltag der Vorsaison in Darmstadt. <p>  Respekt hatten sich die 96er zuletzt sogar bei den auch weiterhin nicht ausbleibenden Rückschlägen verdient: So spielte die Mannschaft vor 14 Tagen etwa das letztlich aus unerfindlichen Gründen dennoch siegreiche Schalke über weite Strecken an die Wand.  <p> Was aber nicht heißt, dass die Adler unantastbar sind. Vor allem auswärts trifft das keinesfalls zu, wie zwei Siege und zwei Niederlagen in vier Spielen aufzeigen.  </pre>


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<pre> Dabei haben die Darmstädter zum Rückrundenauftakt gezeigt, dass sie nicht gewillt sind, die Tradition der „absteigenden Aufsteiger“ fortzusetzen. Im Kellerduell in Hannover feierten die Lilien einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg über die Niedersachsen, die dadurch ans Tabellenende gerutscht sind.  <p> „Sie haben sehr tief gespielt, und wir haben die Lücke nicht gefunden“, analysierte BVB-Trainer Lucien Favre.  <p>  Als ob das Rhein-Derby aufgrund der geografischen Nähe nicht schon brisant genug wäre — die beiden Stadien liegen nicht einmal 15 Kilometer Luftlinie auseinander — kommt nun auch die sportliche Konstellation dazu. <p>  Dessen ist man sich offenbar nicht nur im Trainerstab (Ancelotti: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und die Einstellung meiner Mannschaft hat nicht gestimmt.“), sondern auch innerhalb der Mannschaft bewusst.  <p> Mit dem 2:2 in Freiburg machte Leverkusen den Rivalen aus München endgültig zum Meister. Immerhin: Die Werkself konnte einen 0:2-Rückstand (mal wieder) in der Nachspielzeit egalisieren und damit auch im 3BL-Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen bleiben. Im letzten Heimspiel der Saison will man den Fans nun nochmal einen Sieg schenken. Aber: Gegen Dortmund ist Bayer seit drei Heimpartien sieglos (1U, 2N).  </pre>


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